Wenn an einem ganz normalen Montag Abend mehr als 150 Besucherinnen und Besucher in den Fuchsbau der Familienbäckerei Fuchs in der Memmelsdorfer Strasse kommen, dann ist entweder der Gast interessant oder der Anlass wichtig - oder beides.
Die Reiterin aus Miesbach in Oberbayern war zum ersten Mal in Bamberg, sicher nicht zum letzten Mal. Seit 2014 aktive Reiterin und neuerdings auch sehr politikinteressiert. Ein Praktikum im Landtag hat sie wohl begeistert.
Melanie Huml fragte die bayerische Meisterin Lisa Müller einmal quer durch ihr Leben. Sie reitet 8 bis 10 Pferde pro Tag und ist nahezu jedes zweite Wochenende auf einem Tunier, irgendwo in Europa oder auch mal um die Ecke. Mein Pferd muss sich wohlfühlen, das ist wohl das wichtigste. Und wie in der Politik als auch beim Reiten lernt man nie aus.
Wie geht die Spielerfrau mit dem Stempel der Prominenz ihres Mannes um, war eine interessante Frage. Es war nie eine Frage, dass sie das Gestüt alleine lassen wird, wenn er aktuell auf einem anderen Kontinent sein Geld verdient.
Was ihre Erfahrungen im Landtag und die noch frische Mitgliedschaft bei der CSU ausgelöst hat, beantwortete die Reiterin mit den Worten: " Die CSU steht für den Weg, den die meisten Bürger gehen wollen und da möchte sie gerne mitwirken."
Politik ist auch manchmal Kompromisse zu finden, so Melanie Huml.
Auch das hat Lisa Müller im Landtag live mitbekommen. Teilweise in Sitzungen bis nachts um 03.00 Uhr. Nach der zweiten langen Nacht war ich durch, so der Gast.
Ob sie aktuell in die örtliche Kommunalpolitik eingreifen wolle, verneinte sie, da sie aktuell noch viel zu viel "Schiss" vor der Verantwortung hat, aber in 6 Jahren sieht es bestimmt anders aus.
Melanie Huml hat genug Erfahrung gesammelt und glaubt, dass sie genug Erfahrung hat und aktuell in die Führung der Stadt Bamberg eingreifen kann. Bürger motivieren sie mit den Worten: Frau Huml, probieren sie es einfach aus.
Lisa Müller meint, Frauen müssen leider immer noch etwas mehr kämpfen als Männer und noch mehr die Ellebogen zeigen.
Als Arbeitgeberin und Unternehmerin hält sie in der aktuellen Politik zum Beispiel die Mietpreisbremse für nicht zeitgemäß und niemand braucht eine Frauenquote.
So ganz zufällig ist der 8. März 2026 der Weltfrauentag, laut vieler Wähler ein positives Zeichen für die Wahl einer Oberbürgermeisterin.
Lisa Müller wünscht sich, das die Bürger sich mehr mit der Politik auseinander setzen als einfach nur Protest zu wählen. Starker Applaus der vielen Gäste.
Geld, das wir ausgeben wollen, müssen wir erst einmal einnehmen und damit bedankte sich Frau Huml für die zahlreichen Unternehmer aus der Region Bamberg, die an diesem Abend anwesend waren und somit für Steuereinnahmen in Bamberg sorgen.
Gehen Sie wählen und nutzen Sie die Freiheit, das wir in unserem Land die Möglichkeit haben, zu wählen.
Lisa Müller verabschiedet sich mit den Worten, das Demokratie davon lebt, wenn der einzelne mitmacht. Das war für sie der wichtigste Grund, warum sie nach Bamberg gekommen ist. Sie will mitmachen und dafür sorgen, das in Bamberg was verändert wird.
Quelle: 100% Bamberg

