Am Rosenmontag und mitten im Wahlkampf bekommt die Bamberger Oberbürgermeister-Kandidatin Melanie Huml kompetente Unterstützung vom amtierenden Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg, Marcus König. Der CSU Politiker ist seit dem 01.05.2020 Oberbürgermeister der 550.000 Einwohner Stadt Nürnberg.
Auch er hat einen Politikwechsel in seiner Stadt vollzogen, so die Bürgermeisterkandidatin Huml. Nürnberg wechselte von einem SPD Oberbürgermeister zu einem CSU Oberbürgermeister - Humls erklärtes Ziel auch für Bamberg mit ihr als Oberbürgermeisterin. Melanie Huml verbindet eine lange Freundschaft mit dem OB König auch durch den Aufbau eines Ministerium in Nürnberg.
"Ich schätze Bamberg und ich kenne Bamberg und eigentlich bin ich hier her gekommen, um ein anständiges Bier zu trinken." - Mit diesen Worten begrüßte der mittelfränkische Politiker die vielen anwesenden Zuhörer. Er hatte sofort alle Gäste lachend auf seiner Seite.
Die Menschen müssen ihre Stadt wieder lieben
Angefangen hat er nach seiner Wahl mit einem Aufbau eines digitalen Bürgerservice. Der Kunde muss der Bürger sein. Man braucht in der Politik Mut und Melanie Huml hat Mut, das bestätigte König.
Das Beantragen eines z.B. Handwerker-Ausweis darf nicht mehrere Wochen dauern, sondern Stunden. In Nürnberg gibt es einen solchen Ausweis auch für die umliegenden Städte. In Bamberg nicht einmal für Stadt und Landkreis.
Die Innenstadt muss viel mehr belebt werden. Nicht durch einzelne Veranstaltungen mit vielen Besuchern, sondern die Stadt muss 365 Tage im Jahr attraktiv sein. Auch hier hat Bamberg, so der Redner, Nachholbedarf. Dazu gehört auch das Thema Sauberkeit und Sicherheit des öffentlichen Raum. Überwachte Müllcontainer und verstärkte Sicherheitswachten, mehr Beleuchtung und verstärkte Streifen. Und schon wäre die Innenstadt sicherer, so der Gastredner.
Was in Nürnberg geht, muss auch in Bamberg umsetzbar sein
Es gebe in der Politik zu viele Menschen, die nur noch darüber reden, wie wir das Geld ausgeben. Leider reden viel zu wenige darüber, wo das Geld her kommt.
Man solle wieder darauf eingehen, wer die Steuern zahle - Unternehmen, Handwerker und jeder arbeitende Bürger. Für diese Menschen müsse Politik gemacht werden. Wir müssen uns auch in der Welt behaupten, in der Wissen steckt, also auch in der digitalen Welt. So können wir aus der Wissenschaft die Wirtschaft stärken, so der Gast aus Nürnberg. Auch das Handwerk dürfe nicht vernachlässigt werden. Und zwar nicht nur die bestehenden Betriebe, sondern gerade die neu gegründeten jungen Unternehmen.
Laut König könne mit Melanie Huml ein Neustart gelingen, diese Chance sollten die Bambergerinnen und Bamberger ergreifen.
Quelle: 100% Bamberg
Fotoquelle: 100% Bamberg

