20. Februar 2026 / Allgemeines

Abschlussevent des Forschungsprojekts: Lösungen für Wasserhaushalt und Klimaanpassung

Abschlussevent des Forschungsprojekts BauWaOpKliNu: Innovative Lösungen für Wasserhaushalt und Klimaanpassung vorgestellt

Veröffentlicht am 20. Februar 2026 um 13:25 Uhr

Abschlussevent des Forschungsprojekts BauWaOpKliNu: Innovative Lösungen für 
Wasserhaushalt und Klimaanpassung vorgestellt

Am 9. Februar 2026 fand in Kooperation zwischen der Hochschule Coburg und der TNL Um
weltplanung das Abschlussevent des Forschungsprojekts BauWaOpKliNu als Livestream statt. 
Gefördert wurde das Projekt durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und 
Raumfahrt. Rund 100 Teilnehmende aus Behörden, Kommunen, ILE-Allianzen sowie Fach
verbänden verfolgten das rund anderthalbstündige Programm und beteiligten sich aktiv über 
den Live-Chat. Im Studio diskutierten Frank Bernhausen (Geschäftsführer TNL Umweltpla
nung), Anton Kohl (Geschäftsführer TNL Umweltplanung), Prof. Dr. Andreas Weiß (Hochschule 
für angewandte Wissenschaften Coburg, Experte für Wasserwirtschaft), Tanja Kempen (Hoch
schule Göttingen, Expertin für KI-gestützte Analyse von Rückegassen im Wald) und Dr. Philipp 
Gerhardt (baumfeldwirtschaft, Experte für Keyline Design).  

Gemeinsam beleuchteten sie die interessanten Forschungsergebnisse und deren Bedeutung 
für eine zukunftsfähige Wasserbewirtschaftung im Zeichen des Klimawandels. Flächen und 
vor allem die Flächennutzung in Einzugsgebieten spielen eine noch zentralere Rolle in Zeiten 
von Wasserüberfluss und Wassermangel. 

Im Fokus der lebhaften Debatte standen drei zentrale Kernthemen: Ein neu entwickelter Punkt- 
und Flächen-Algorithmus als Schlüssel zur Identifikation geeigneter Wasserrückhalteflächen; 
ein wissenschaftlich fundierter Maßnahmenkatalog, der Kommunen eine konkrete Orientie
rung für Verbesserungen bietet; und die entscheidende Frage der Praxistauglichkeit - insbe
sondere wie die Ansätze in unterschiedlichen Regionen umgesetzt werden können.  

„Lösungen müssen einfacher umsetzbar und kostenüberschaubar sein, sonst scheitert 
vieles in der Umsetzung.“ 

Als Fazit wurde klar: Die Forschungsarbeit liefert wertvolle Ansätze, um Regionen gezielt bei 
der Stärkung des Landschaftswasserhaushaltes, der Vorsorge gegen Dürreereignisse und der 
Minderung von Starkregenfolgen zu unterstützen. Aufbauend auf den Projektergebnissen ent
wickelt die TNL Umweltplanung gemeinsam mit der Hochschule Coburg derzeit ein regional 
anpassbares Produkt, das Kommunen und Planungsverbänden konkrete Werkzeuge für eine 
zukunftsorientierte Wasserplanung an die Hand gibt. 

Den Livestream und aktuelle Informationen findet man unter: 
https://www.tnl-umwelt.de/wasserplanung

Quelle: TNL Buttenheim GmbH

 

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