München/Bamberg. „Um unsere Bürgerinnen und Bürger bestmöglich zu schützen, werden wir unsere Verteidigungsfähigkeit deutlich erhöhen. Mit unserem Gesetzentwurf erreichen wir, dass die bayerische Verteidigungsindustrie Forschung, Entwicklung und Produktion beschleunigen kann. Dass schafft Verlässlichkeit und Handlungsfähigkeit in unsicheren Zeiten“, sagte der CSU-Landtagsabgeordnete Holger Dremel in seiner Plenarrede zum Gesetzentwurf der Staatsregierung zur Förderung der Verteidigungsindustrie in Bayern.
Ziel: Auf Herausforderungen besser vorbereitet zu sein
Angesichts der ernsten internationalen Sicherheitslage wolle Bayern durch landesrechtliche Maßnahmen die heimische Verteidigungsindustrie stärken und so alles ihm Mögliche zur Erhöhung der Äußeren Sicherheit Deutschlands leisten, betonte der Landtagsabgeordnete: „Deshalb senken wir regulatorische Hürden, beschleunigen Verfahren und sorgen für schnellere Beschaffungen. Damit stellen wir sicher, dass Bayern die notwendigen Verteidigungsgüter aus eigener Kraft entwickeln und herstellen kann. Unser Ziel ist es, auf mögliche Herausforderungen besser vorbereitet zu sein.“
Um die so wichtige wehrtechnische Forschung, Entwicklung und Erprobung auf Top-Niveau zu bringen, entstehe in Erding das „Defense Lab“, ein bundesweit einmaliger Innovationsstandort, erläuterte Holger Dremel: „Auf dem Gelände des ehemaligen Fliegerhorsts können neue Technologien schneller getestet und in die Praxis überführt werden. Damit bauen wir in unserem eigenen Land Stärke auf. Das ist im globalen ‚Wettlauf der Ideen‘ in diesem Bereich ein starkes Plus für unsere Sicherheit.“
Quelle: Büro des Landtagsabgeordneten Holger Dremel
Quelle Foto: MdL Büro Holger Dremel

