5. November 2019 / Allgemeines

Brose beteiligt sich an Task Force

Das Landratsamt Bamberg informiert

Oberbürgermeister Andreas Starke und Landrat Johann Kalb im Gespräch mit Werkleitung und Betriebsrat

Bamberg - ,,Unternehmen, Betriebsräte, Politik, Kammern und Arbeitsverwaltung müssen den herausfordernden Transformationsprozess der Autozulieferer in der Region gemeinsam angehen." Dafür haben Landrat Johann Kalb und Oberbürgermeister Andreas Starke eine Task Force gegründet. In diese Arbeitsgruppe bringt sich nun auch Brose ein. Das sicherten der Standortverantwortliche Bamberg/Hallstadt, Dr. Michael Swoboda, und der Betriebsratsvorsitzende Martin Krapp am Dienstag, 22. Oktober, in einem Gespräch mit Oberbürgermeister und Landrat zu.

Brose hatte vergangene Woche bekannt gegeben, bis Ende 2022 die Anzahl der aktuellen Arbeitsplätze in Deutschland um rund 2.000 zu reduzieren und auch in der Region Stellen abzubauen. Allerdings will das Unternehmen an den langfristigen strategischen Plänen in Hallstadt und Bamberg festhalten. Swoboda erläuterte den beiden Bamberger Politikern die Hintergründe für das weltweite Erneuerungsprogramm, mit dem Brose die Wettbewerbsfähigkeit stärken, Aufträge erhalten, Wachstum erzielen und auch künftig attraktive Arbeitsplätze anbieten will. „Ab sofort arbeiten am Standort Geschäftsführung, Personalbereich und Mitarbeitervertretung gemeinsam daran, die Arbeitsplätze in der Region in den kommenden drei Jahren sozialverträglich zu reduzieren", so Swoboda. Brose ist entschlossen, den Umbau ohne betriebsbedingte Kündigungen zu schaffen. Mit der Beteiligung an der Task Force unterstreicht der Zulieferer sein Interesse an der weiteren Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Bamberg.

Die von Landkreis und Stadt initiierte Task Force hat das Ziel, alle Anstrengungen für die von der Transformation in der Automobilindustrie betroffenen Mitarbeiter zu bündeln und Impulse für die künftige Ausrichtung des Wirtschaftsstandortes Bamberg zu setzen. Auslöser für die Gründung war die Ankündigung von Michelin, das Werk in Hallstadt Anfang 2021 zu schließen. Wenig später hatten Werkleitung und Betriebsrat von Bosch ihre Mitarbeit zugesagt. Nun ergänzt Brose die Arbeitsgruppe. „Damit ist gewährleistet, dass wir alle Kräfte für die Beschäftigten vereinen und den gleichen Informationsstand haben", waren Starke und Kalb den Betriebsräten und Werkleitungen sehr dankbar. Jeder, der etwas für die Beschäftigten der beteiligten Unternehmen tun möchte, könne sich gerne an die Wirtschaftsförderungen von Stadt und Landkreis Bamberg wenden.


Quelle: Pressestelle Landratsamt Bamberg

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