Mit Unverständnis reagieren die Oberbürgermeisterkandidatin der CSU, Melanie Huml, und der vormalige Bildungsreferent der Stadt Bamberg, Altbürgermeister Dr. Christian Lange, darauf, dass die zuständigen übergeordneten staatlichen Schulbehörden heute nicht ebenso den Präsenzunterricht in der Stadt Bamberg abgesagt haben, wie das andere Schulbehörden getan haben.
„Daher wurden die Schulleitungen, die Kollegien, aber auch die Familien und die Schülerinnen und Schülern allein mit der Situation gelassen, während andere Schulbehörden bereits gestern vorausschauend entschieden haben“, betonten Huml und Lange.
Dass keine solche Reaktion erfolgt sei, sei um so verwunderlicher, als die Stadtwerke Bamberg in den Social Media bereits am Sonntagabend vor bis zu 25cm Neuschnee gewarnt hätten. „Es braucht daher eine Schnittstelle aus Stadtwerken, Stadtverwaltung und staatlichen Schulbehörden, die in einer solchen vorhersehbaren Situation rasch koordiniert entscheiden und damit alle Schulen und Familien entlassen kann“, unterstrich Lange. Ein Grundsatz könne beispielsweise sein: Wenn der ÖPNV witterungsbedingt ausfallen muss, entfällt auch der Präsenzunterricht und es wird auf digitale Konzepte zurückgegriffen.
„Als Oberbürgermeisterin werde ich strukturell dafür Sorge tragen, dass solche Entscheidungen rasch getroffen werden können, damit die Schulen, die Familien und die Kinder nicht alleine gelassen werden“, kündigte die CSU-Kandidatin für die Oberbürgermeisterwahl, Melanie Huml, an. Witterungsbedingte Sondersituationen ließen sich nicht vermeiden. Wichtig aber sei, sich vorzubereiten, sich zu vernetzen und sich für die Zukunft besser aufzustellen. „Daher will ich in vielen Bereichen eine Wende in unserer Stadt“, bekräftigte Huml.
Quelle: CSU Bamberg

