Eingerahmt von HWK-Hauptgeschäftsführer Reinhard Bauer (links), Bambergs Kreishandwerksmeister Manfred Amon und HWK-Präsident Matthias Graßmann (von rechts) die Kammersiegerin und die Kammersieger aus dem Landkreis Bamberg: Johannes Hartmann, Lukas. Pflaum, Jasmin Hahn, Stefan Scharf und Lennox Rath (Kammersieger von links). Auf dem Bild fehlen Fiona Bücker, Anton Krug, Michelle Artes und Joel Jeffries.
Hof/Oberfranken. Anstrengung verdient Anstrengung. Die Handwerkskammer für Oberfranken
hat zum Abschluss der Deutschen Meisterschaft im Handwerk 2024 für ihre 46
Kammersiegerinnen und Kammersieger eine würdige Feier organisiert. „Damit wollen wir
unseren ausgezeichneten Gesellinnen und Gesellen unsere absolute Wertschätzung vermitteln“,
betont der Präsident der HWK, Matthias Graßmann, im Festsaal der Freiheitshalle in Hof. „Es
geht um Ihre Leistung, um Ihr Können, um Ihr Engagement und auch um Ihre Persönlichkeiten,
die sie zu Vorbildern für junge Menschen macht.“
Rund 160 Gäste, festlich gedeckte Tische, stimmungsvoller Rahmen – die Abschlussfeier der
DMH auf Kammerebene gehört zu den wichtigsten HWK-Veranstaltungen. „Wir wollen durch
diesen würdigen Rahmen nicht nur der Öffentlichkeit die Bedeutung des Handwerks vermitteln.
Sondern ein Stück weit auch unseren Gesellinnen und Gesellen und den Betrieben selbst. Denn
oft machen diese sich selbst nicht bewusst, was sie beim Wettbewerb und auch in ihrer
täglichen Arbeit tatsächlich leisten“, sagt Reinhard Bauer, Hauptgeschäftsführer der HWK, der
gemeinsam mit HWK-Präsident Graßmann jede Siegerin und jeden Sieger persönlich
auszeichnete. Als sehr wertschätzend bezeichneten Bauer und Graßmann die Teilnahme
zahlreicher Ehrengäste aus Politik, den Kommunen und den Schulen. „Das zeigt Ihnen“, rief
Graßmann den Kammersiegerinnen und Kammersiegern zu, „dass Sie und Ihr Können gesehen
und auch hochgeschätzt werden.“
Laudationes, Video-Porträts und Stipendien für die Besten
Besonders gewürdigt wurden die neun Landessieger und die zwei Bundessieger Johannes
Hartmann (Brauer und Mälzer) und Kilian Merter (Ofen- und Luftheizungsbauer), für die
Ehrengäste aus dem Handwerk jeweils eine Laudatio vortrugen. Die Gäste der
Kammersiegerfeier lernten zudem die beiden besten deutschen Gesellen des Prüfungsjahrgangs
2024 in ihren Gewerken auch durch Video-Porträts kennen. Alle Besten, die auf Landesebene
mindestens den dritten Platz geschafft haben, haben zudem die Möglichkeit auf ein
Weiterbildungsstipendium der Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB).
Deutsche Meisterschaft des Handwerks startet in neue Runde
Bei der Deutschen Meisterschaft im Handwerk (DMH) – German Craft Skills messen sich jedes
Jahr die Absolventinnen und Absolventen aus rund 120 verschiedenen handwerklichen
Ausbildungsberufen. Start ist immer auf Kammerebene, ehe dann die jeweiligen Siegerinnen
und Sieger der Regierungsbezirke um den Landestitel und am Ende die jeweiligen Landesbesten
um die Bundestitel wetteifern.
Der Wettbewerb besteht bereits seit 1951 und stellt die Qualität der Ausbildung im Handwerk
sowie des dualen Ausbildungssystems in Deutschland heraus.
Foto: HWK für Oberfranken/F. Wunderatsch
Quelle: Michaela Heimpel, Handwerkskammer für Oberfranken

