29. Januar 2026 / Allgemeines

Neue Unterstellhalle in Unterharnsbach beschlossen

Der Marktgemeinderat Burgebrach fasste Beschlüsse zu Bauprojekten, Vereinsförderung und Mittagsbetreuung.

Veröffentlicht am 29. Januar 2026 um 15:03 Uhr

Der Marktgemeinderat Burgebrach hat beschlossen, für die Dorfgemeinschaft Unterharnsbach eine Lagerhalle zur Unterbringung von Geräten zu errichten. Erster Bürgermeister Johannes Maciejonczyk erläuterte dazu, dass ein entsprechender Antrag vorliege. Bisher seien die Gerätschaften und Utensilien privat und im Ort verteilt gelagert. Im Einvernehmen mit dem Landratsamt kann eine gemeindliche Fläche nördlich des Spielplatzes bebaut werden. Zusammen mit einem Stromanschluss wurden die Kosten für die Holzhalle mit einer Größe von ca. 70 m² auf ca. 80.000 € geschätzt. Die Fundament- Beton- und Pflasterarbeiten sollen von der Dorfgemeinschaft Unterharnsbach durchgeführt werden.

Investitionen des SchützenvereinsDie Zimmerstutzen-Schützengesellschaft Burgebrach plant am Schützenhaus mehrere Baumaßnahmen durchzuführen. Vorgesehen sind der Einbau einer Photovoltaikanlage, die Errichtung eines Außenkamins und die Anschaffung einer neuen Spülmaschine. Zur Finanzierung hat der Verein die Übernahme einer Bürgschaft in Höhe von 75.000 € beim Markt Burgebrach beantragt.

Der Marktgemeinderat hat beschlossen, die Bürgschaft unter der Voraussetzung zu übernehmen, dass die bestehende zurückgegeben wird. Für den Außenkamin und die Spülmaschine gewährt der Markt einen Zuschuss in Höhe von 20 % der Kosten – voraussichtlich 9.000 €.

Satzungsbeschluss für die 5. Änderung Historischer Ortskern Burgebrach
Nach Abwägung der eingegangenen Stellungnahmen fasste der Marktgemeinderat den Satzungsbeschluss für die 5. Änderung des Bebauungsplanes „Historischer Ortskern Burgebrach“.

Steigendes Defizit für die Mittagsbetreuung
Die Betreuung der Kinder ist dem Markt Burgebrach ein großes Anliegen. Die Mittagsbetreuung der Grundschüler nach Unterrichtsschluss ist sehr gefragt. Der Caritasverband für den Landkreis Bamberg hat schon seit Beginn der Einrichtung die Trägerschaft übernommen. Aktuell werden in zehn Gruppen insgesamt 131 Kinder betreut. Nach vorgelegter Haushaltsplanung des Trägers ist - nach Abzug der Fördermittel und Elternbeiträge -ein Defizit von rund 287.000 € zu erwarten. Dieses liegt aufgrund der Erhöhung der Gruppenanzahl und der Tariferhöhungen um etwa 80.000 Euro über dem Vorjahreswert. Der Marktgemeinderat beschloss, das Defizit zu übernehmen. Zusätzlich trägt der Markt Burgebrach auch die nicht gedeckten Kosten für die Ferienbetreuung in Höhe von rund 6.000 Euro.

 

Quelle: Marktgemeinderat Burgebrach 

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