Heute diskutierten Vertreter aus Politik und Wirtschaft im Hegelsaal der Konzerthalle mit Vizekanzler und Finanzminister Lars Klingbeil über Herausforderungen, Gegenwart und Zukunft der deutschen Wirtschaft. Auf dem Podium waren außerdem SPD-Oberbürgermeisterkandidat Sebastian Niedermaier, Vorstand des Wirtschaftsclubs Bamberg Wilfried Kämper, mediteam-Geschäftsführer Veit Schrödel, IDEAL-Automotive-Geschäftsführer Stefan Frey sowie Moderator Mischa Salzmann. Im vollbesetzten Saal verfolgten Unternehmer und Arbeitnehmer die angeregten Debatten.
Vizekanzler Klingbeil ist derzeit in der Region unterwegs und sucht aktiv das Gespräch mit der Wirtschaft, um Wege zu finden, Unternehmen zu stärken und Arbeitsplätze zu sichern. Eine starke Wirtschaft und Investitionen in die Infrastruktur sind für ihn zwei der zentralen Aufgaben der aktuellen Bundesregierung.
Von politischen Debatten auf Kosten der Bevölkerung distanzierte er sich klar. Sein Ansatz: Probleme der Menschen konkret benennen und lösen, statt Schuldzuweisungen zu machen.
Auch die Lage der globalen Wirtschaft stand auf der Agenda. Da China und die USA – die zwei größten Volkswirtschaften der Welt – mit Dumpingpreisen und Strafzöllen zunehmend eine aggressive Wirtschaftspolitik betreiben, sei ein starkes, geeintes Europa wichtiger denn je. Nur so könne Deutschland als Teil des Kontinents wettbewerbsfähig bleiben. Dazu brauche es eine europäische Wertschöpfung und einen besseren Schutz der Zuliefererindustrie.
Aus der Wirtschaft kamen klare Forderungen: mehr Flexibilität bei Arbeitszeiten und weniger Bürokratie. Gerade beim Bürokratieabbau sieht Klingbeil Spielraum. Einfachere Regeln sollen Prozesse beschleunigen und Kosten senken – wer sich allerdings nicht daran halte, solle härter bestraft werden. Auch die hohen Energiepreise wurden als dringendes Problem angesprochen.
Mit anerkennenden Worten und Bamberger Geschenken wurde der Vizekanzler von seinen Gesprächspartnern verabschiedet.
Quelle: 100% Bamberg
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