5. Mai 2020 / Allgemeines

Pressekonferenz von Markus Söder am 05.05.2020 - Weitere Lockerungen

100% Bamberg informiert

Veröffentlicht am 5. Mai 2020 um 12:20 Uhr

Ministerpräsident Markus Söder hat heute einen Fahrplan für weitere Anpassungen der Corona-Maßnahmen im Freistaat Bayern vorgestellt. Diese wurden in enger Absprache mit dem Bund sowie Baden-Württemberg getroffen. Gesundheitsministerin Melanie Huml betonte, dass die langsame Lockerungen aufgrund der Fallzahlen nötig war.

Aufgrund der vielversprechenden Fallzahlen seien nun weitere Lockerungen möglich. Diese müssen aber vorsichtig getroffen werden, da weiterhin Besonnenheit Trumpf sei.

Ab Mittwoch, 06. Mai, wird die Ausgangs- zur Kontaktbeschränkung: das heißt, dass Abstandsgebote inklusive der Beschränkung auf eine Kontaktperson zwar weiterhin gelten, Verwandtenbesuche jedoch wieder erlaubt sind.
Auch Spielplätze öffnen wieder und bis Pfingsten sollen etwa 50% der Kinder wieder in Kitas untergebracht werden können. Dies gilt auch für Schüler, die Stand jetzt alle noch im laufenden Schuljahr in den Unterricht zurückkehren sollen. Wenigstens 50% sollen es bis Pfingsten sein. Es wird kein Corona-bedingtes Durchfallen geben und die Chance auf Abschlüsse soll auf jeden Fall gewährleistet werden. Auch ein Vorrücken auf Probe soll ermöglicht werden. Nachdem am 27. April bereits die Abschlussklassen wieder den Unterricht aufnehmen, soll dies ab 11. Mai auch für Vorschulklassen sowie die vierten Klassen gelten. Anschließend soll auch die restlichen Klassen schrittweise wieder im Klassenzimmer unterrichtet werden.

Im Handel wird ab 11. Mai die 800qm-Begrenzung aufgehoben.

Speiselokale dürfen ab 25. Mai wieder öffnen, allerdings unter strengen Auflagen. Die Außengastronomie soll sogar ab 18. Mai wieder für Gäste da sein. Etwas später soll dies auch für Hotel und Tourismus gelten, wohl ab dem 30. Mai.

Kontaktlose Einzelsportarten im Freien sind ab nächster Woche wieder erlaubt. Wie üblich gilt es sich, an die Hygienemaßnahmen zu halten.

Hubert Aiwanger äußerte zu sich in der Wirtschaft getroffenen Maßnahmen. Diese waren nötig, allerdings sei es wichtig, immer mehr Öffnung zu erlauben. Der Freistaat habe mittlerweile 1,5 Milliarden Euro an Soforthilfe ausgezahlt.

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