18. März 2025 / Allgemeines

Sommerzeit

Kürzeste Nacht des Jahres steht bevor

Veröffentlicht am 18. März 2025 um 13:53 Uhr

Zeitumstellung. Die einen merken sie kaum, für andere sind Müdigkeit und Erschöpfung vorprogrammiert.

In der Nacht auf Sonntag, den 30. März, ist es wieder so weit: Um zwei Uhr werden die Uhren eine Stunde vorgestellt und die Sommerzeit beginnt. Zweimal im Jahr wird an der Uhr gedreht. Während wir bei der Umstellung auf die Winterzeit eine Stunde länger schlafen dürfen, wird bei der Sommerzeit die Nacht um eine Stunde kürzer. „Das kann so manchen Biorhythmus ziemlich durcheinanderbringen“, so Dorothea Hilgert, Gesundheitsexpertin bei der AOK-Direktion in Bamberg. Eine verlorene Stunde kann den Körper nachhaltig beeinträchtigen. So kann der Wechsel zur Sommerzeit eher gesundheitliche Probleme verursachen, während die meisten Menschen die Umstellung auf Winterzeit besser verkraften.

Innere Uhr aus dem Takt

Der biologische Rhythmus des Menschen, die innere Uhr, passt sich an den Wechsel von Tag und Nacht an und wird besonders vom Tageslicht beeinflusst. Die innere Uhr steuert viele Stoffwechselprozesse und Körperfunktionen. Sie sorgt beispielsweise dafür, dass bei Dunkelheit das Hormon Melatonin ausgeschüttet wird, das müde macht. Bei Tageslicht hingegen produziert der Körper mehr aktivierende Hormone. Wird die Zeit Ende März umgestellt, ist es für viele Menschen danach beim Aufstehen wieder dunkel. „Die äußere Uhr läuft unvermittelt anders als die innere und das kann zu Schlafstörungen, Müdigkeit, Stimmungsschwankungen, Konzentrationsschwäche oder Appetitlosigkeit führen“, so Dorothea Hilgert. Wie schnell sich der Körper an den neuen Rhythmus gewöhnt, ist individuell unterschiedlich. Manche Menschen merken die Zeitumstellung kaum oder haben sich nach zwei bis drei Tagen darauf eingestellt. Bei anderen wiederum kann es auch länger dauern, in aller Regel verschwinden die Beschwerden nach zwei Wochen.

Fit in die Sommerzeit starten

Damit sich die innere Uhr leichter einpendelt, ist es sinnvoll, einige Tage vor der Zeitumstellung immer etwas früher ins Bett zu gehen. Eine Viertelstunde pro Tag ist bereits ausreichend. Einen Mittagsschlaf sollte man in den ersten Tagen nach der Umstellung vermeiden, sich abends möglichst früh hinlegen und morgens zeitig aufstehen. „Das erleichtert abends das Ein- und Durchschlafen“, so Dorothea Hilgert. Viel Zeit an der frischen Luft und am Tageslicht gewöhnt die innere Uhr ebenfalls an den neuen Tagesrhythmus. Ratsam ist, auf umfangreiche, schwere Mahlzeiten vor dem Zubettgehen genauso zu verzichten wie auf aufputschende Getränke wie Kaffee und Tee. Bei Schlafstörungen können Fußbäder, heiße Vollbäder oder autogenes Training helfen. „Und wer es sich erlauben kann, sollte am Tag nach der Zeitverschiebung einfach etwas länger im Bett bleiben und die Woche ruhig beginnen“, empfiehlt Dorothea Hilgert.

Urhebervermerk: © PantherMedia / Antonio Guuillen Fernández

Autor: Romanovic, Vedrana / 109033-035

Meistgelesene Artikel

Oberbürgermeisterwahl 2026
100Prozentbamberg-News

Ihre Stimme zählt für Bamberg

weiterlesen...
Livemeldung: Bamberg zieht ins Champions-League Halbfinale ein!
Sport

Victoria Bamberg schickt die Gäste aus Podbrezova mit einer 7:1 Packung nach Hause

weiterlesen...
Domreiter starten in „Mission Aufstieg“
Sport

Pflichtspielstart für den FCE

weiterlesen...

Neueste Artikel

Warntag am 12. März: Bamberg testet erstmals mobile Sirenen
Lokalnachrichten

Am Donnerstag kommen die Warnsysteme probeweise zum Einsatz

weiterlesen...
CERATONIA Volleys halten Playoff-Hoffnung am Leben
Sport

Eltmann gewinnt umkämpftes Heimspiel mit 3:0 gegen Mühldorf

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Gefahr von Wildunfällen zur Zeitumstellung
Allgemeines

Richtiges Verhalten im Ernstfall

weiterlesen...
Auszählung der Stadratswahl verzögert sich
Allgemeines

Panne bei Auszählung des 86. Gebiets

weiterlesen...