18. Dezember 2020 / Allgemeines

Unterstützungshilfe für Brauereigaststätten - Aufforderung an die Politik tätig zu werden

Der Vorstand Wirtschaftsclub Bamberg informiert

Zahlreiche fränkische Brauereigaststätten rufen nach Unterstützung, denn aus der sogenannten
Novemberhilfe des Bundes gehen sie trotz Umsatzverluste leer aus.

„Wir bedanken uns, dass seitens der Politik die Initiative ergriffen wird. Die Brauereien, welche
gleichzeitig auch eine Gaststätte betreiben, berichten über massive Umsatzverluste zwischen 70-80 % durch die coronabedingte Schließung. Diese Braugasthöfe erhalten keine Unterstützung aus den Novemberhilfen da sie wegen ihrem Flaschenverkauf aus dem Raster fallen. Dabei sind sie nicht nur in unserer Region, sondern in ganz Bayern ein immens großes Kulturgut.“, so Wolfgang Heyder, Vorstand Wirtschaftsclub Bamberg e.V.

„Ungleichgewicht gilt auch für Bäckereicafés & Metzgereien mit Bistro. Es muss sich dieser
Problematik angenommen werden denn es ist 5 vor 12 und es muss mit allen Mitteln verhindert
werden, dass gesunde Unternehmen der Corona-Krise zum Opfer fallen!“

Der Wirtschaftsclub Bamberg fordert die Politik auf, bei der Umsetzung der Novemberhilfe Brauereigaststätten als Gastronomiebetriebe anzuerkennen. Gleichbehandlung gilt hierbei auch für Bäckereien & Konditoreien mit angeschlossenem Café und Metzgereien mit Bistro.

Der Wirtschaftsclub Bamberg unterstützt das überparteiliche Bündnis aus oberfränkischen
Abgeordneten wie Andreas Schwarz, MdB (SPD), Mitglied im Haushaltsausschuss und Lisa
Badum, MdB (Bündnis 90/ Die Grünen), Klimapolitische Sprecherin der Fraktion und
stellvertretendes Mitglied im Wirtschaftsausschuss und den Brauereigaststätten unter der Führung von Georg Rittmayer, Präsident Private Brauereien Bayern e. V. und Inhaber der Brauerei Rittmayer in Hallerndorf.


Quelle: Vorstand Wirtschaftsclub Bamberg

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