Es begrüßt uns die bayerische Fahne, die weiß-blau munter zusammen mit dem rot-schwarzen albanischen Adler im Wind weht. Von der Leiterin des Verbindungsbüro der bayerischen Wirtschaft Donatela Sadiaj werden die Schulleiterin Jutta Sieberz-Pozza und fünf Lehrerinnen und Lehrer des Theresianums Bamberg, Spätberufenengymnasiums und Kolleg der Caritas-Schulen gGmbH auf das Herzlichste in Tirana begrüßt. Den Kontakt hat die Staatsministerin a.D. und Landtagsabgeordnete Melanie Huml hergestellt, die das Büro mit mit eröffnete.
Das Büro liegt im Herzen des „Blloko“, dem gehobenen Ausgeh- und Einkaufsviertel der Stadt mit hippen Bars und Cafés. Unter der kommunistischen Herrschaft war das Gebiet abgeriegelt und der Parteielite vorbehalten. Aus dieser Zeit ist noch die Villa des langjährigen Diktators Enver Hoxha erhalten.
Es vertritt die wirtschaftlichen Interessen Bayerns in Albanien unterstützt Unternehmen beim Knüpfen von Kontakten.
Und genau darum geht es der sechsköpfigen Delegation des Theresianums: Ab September 2026 soll es am Theresianum in Bamberg einen neuen Zweig der Fachoberschule in Gestaltung geben. Dort erlernt man theoretische und praktische Fähigkeiten in Bereichen wie Zeichnen, Malerei, Grafik, Schriftgestaltung und dreidimensionalem Gestalten. Neben der Praxis geht es auch um den Erwerb theoretischen Wissens über Kunst, Design und Architektur.
Da das Theresianum ohnehin einen Austausch mit dem Sami-Frasheri-Gymnasium in Tirana hat, liegt es nah, hier die ikonischen neuen Hochhäuser zu studieren. Diese Projekte symbolisieren den Wandel der Stadt durch eine Mischung aus neuem Design, historischer Aufwertung und futuristischen Elementen.
Außerdem wurde ein erster Kontakt zur privaten Universiteti Polis in Tirana geknüpft, hier kann man an verschiedenen akademischen Programmen in Bereichen wie Architektur, Stadtplanung, Ingenieurwesen, Kunst und Informatik studieren. Mal sehen was daraus wird. Auf Albanisch sagt man: avash - avash.
Quelle: Theresianum Bamberg

