Christoph Eschenbach trägt sich ins Goldene Buch der Stadt Bamberg ein (v.l.n.r.: Vizepräsident des Bayerischen Landtags Markus Rinderspacher, MdL, Oberbürgermeister Andreas Starke, Christoph Eschenbach, Laudatorin Daniela Schadt, Journalistin, Dritter Bürgermeister Wolfgang Metzner, Holger Grießhammer, MdL)
Der Ehrendirigent der Bamberger Symphoniker und Pianist Christoph Eschenbach hat sich am vorletzten Wochenende ins Goldene Buch der Stadt Bamberg eingetragen. Oberbürgermeister Andreas Starke betonte in seiner Rede: „Christoph Eschenbachs Lebenswerk ist eine Botschaft der Versöhnung und des kulturellen Miteinanders. Wie kaum ein anderer personifiziert er die Kraft von Kunst und Kultur als Brücke der Verständigung.“
Die Verleihung des Europapreises 2025 fand im Spiegelsaal der Harmonie statt und wurde durch die SPD-Landtagsfraktion vorgenommen. Mit diesem Preis werden Personen geehrt, die sich in besonderer Weise um die europäische Idee und die Werte der Europäischen Union verdient gemacht haben.
Christoph Eschenbach, geboren in Breslau und geprägt von den Schrecken des Krieges, hat sich zu einem bedeutenden Dirigenten und Pianisten entwickelt. Die Journalistin und ehemalige First Lady der Bundesrepublik Deutschland, Daniela Schadt, hielt die Laudatio im Rahmen der Preisverleihung: „Über sieben Jahrzehnte haben Sie ganzen Generationen von Musikfreunden erlebbar und erfahrbar gemacht, dass Europa mehr ist als ein Konstrukt aus Verträgen und wechselseitigen Wirtschaftsbeziehungen.“
Oberbürgermeister Starke hob in seiner Ansprache auch die Strahlkraft des international renommierten Dirigenten und Pianisten hervor, die auch der Stadt Bamberg und der Region zur internationalen Aufmerksamkeit verholfen hat. „Sein Engagement leistet einen wichtigen Beitrag zur Pflege und Weiterentwicklung der klassischen Musiktradition in Bamberg und in der Region Franken“, unterstrich er den Einfluss Eschenbachs.
Ein besonderer Höhepunkt des festlichen Eintrags ins Goldene Buch der Stadt Bamberg war der Auftritt von Christoph Eschenbach am Flügel, zusammen mit renommierten Solisten der Bamberger Symphoniker.
Quelle: Stadt Bamberg
Foto: Stadtarchiv Bamberg, Jürgen Schraudner

