Am heutigen Donnerstag hat das Bamberger Theater zum Pressetermin für die neue Saison geladen.
Mit frischem Schwung, neuen Gesichtern und großem Publikumsinteresse ist das ETA Hoffmann Theater in die neue Spielzeit gestartet. Bereits zu Beginn zeigt sich: Die Neugier des Bamberger Publikums ist ungebrochen – und die Begeisterung wächst. "Jeder 70. Bamberger hat ein Abo gebucht", so der neue Indendant John von Düffel. Und täglich werden es mehr.
Großes Publikumsinteresse
Das Theater verzeichnet zum Saisonauftakt einen deutlichen Zuwachs: 250 Abonnements mehr als im Vorjahr konnten abgeschlossen werden. Nunmehr über 1.200 Abonnenten – ein Beleg für die enge Bindung zwischen Stadt und Theater. Laut der Verantwortlichen ist Bamberg das am frühesten gefüllte Theater im ganzen Freistaat.
„Wir sind stolz auf diese Verbindung. Sie zeigt, wie sehr das Theater in Bamberg verankert ist“, betont der Intendant John von Düffel. "Ich bin gespannt auf die Bamberger und die Bamberger auf mich", so der Theaterleiter.
Neue Angebote für Publikum und Pädagogik
Die Theatercard wurde neu aufgelegt und ist ab sofort nur in Verbindung mit einem Abo erhältlich. Sie ermöglicht den Besuch weiterer Veranstaltungen mit einem Rabatt von 20 Prozent. Für junge Theaterfans wurde das Jugend-Schnupperabo reaktiviert.
Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Zusammenarbeit mit Schulen: Beim Lehrerstammtisch am kommenden Mittwoch, den 17. September um 18 Uhr in der neu gestalteten „TreffBar“ sind alle Lehrkräfte eingeladen, Kontakte zu knüpfen und Ideen auszutauschen. „Theater bildet nicht nur, es macht auch unglaublich viel Spaß“, heißt es aus dem Haus. Ein genialer Weg um gerade das junge Publikum für das Theater zu begeistern.
Neue Gesichter, neue Impulse
Die neu gestaltete TreffBar, das an ein Amphietheater erinnert, bietet nun 70 Plätze und wird zum zentralen Treffpunkt für Publikum und Ensemble. Am kommenden Mittwoch wird Intendant John von Düffel dort sogar selbst hinter dem Tresen stehen und verkaufen.
Mit Lea Mantel und Chefdramaturgin Antonia Leitgeb-Busche verstärken zwei engagierte Theatermacherinnen das Team.
Erster Höhepunkt: „Das letzte Bier“
Bereits am 18. September steht die Uraufführung von „Das letzte Bier“ auf dem Programm – ein Stück über Leidenschaft, Freundschaft, Verlassenheit und Verlust, das sowohl die guten als auch die dunklen Seiten des Bieres beleuchtet. Dabei stehen zwei Figuren im Zentrum: der eine, der dem Bier allzu sehr verfallen ist, und der andere, der mit seiner geerbten Brauerei auch persönliche Krisen bewältigen muss. Passend dazu witzelt John von Düffel, ob sich das Theaterhaus für einen Tag in „ETA-Hopfen-Theater“ umbenennen sollte.
Mit einem vielversprechenden Auftakt, neuen Angeboten und einem treuen Publikum blickt das ETA Hoffmann Theater optimistisch auf die kommende Saison.

