Blick durch den Altenburger Wald: Zwischen den Bäumen öffnet sich die Sicht auf Bamberg und die umliegende Landschaft. Im Rahmen des Projekts sollen historische Sichtachsen zur Altenburg schrittweise wiederhergestellt und zugleich wertvolle Lebensräume für seltene Tier- und Pflanzenarten erhalten und entwickelt werden.
BAMBERG. Die Altenburg rückt wieder stärker ins Blickfeld: Ab Herbst 2026 setzen Forstamt, Naturschutz und Denkmalpflege in Bamberg ein gemeinsames Projekt um, das den Altenburger Wald ökologisch aufwertet und historische Blickbeziehungen zur Burg wiederherstellt. Durch das schrittweise Freilegen historischer Sichtachsen wird das Wahrzeichen der Stadt künftig wieder weithin sichtbar sein.
Das Vorhaben verbindet Denkmalschutz mit aktivem Naturschutz. Auf gut drei Hektar werden traditionelle Waldbewirtschaftungsformen wie der Mittel- und Niederwald wiederbelebt. Die dadurch entstehenden lichten Waldstrukturen schaffen wertvolle Lebensräume für seltene Arten wie den Hirschkäfer, die Haselmaus, den Bechsteinfledermaus oder den Steinkauz. Zusätzlich werden Habitatbäume dauerhaft geschützt und Hirschkäfermeiler angelegt. Das Projekt wird über das Vertragsnaturschutzprogramm Wald (VNP Wald) gefördert.
Waldführungen im September
Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich im September bei kostenlosen Führungen vor Ort informieren (Treffpunkt jeweils am oberen Parkplatz Altenburg):
Samstag, 5. September (10:00 Uhr): Öffentliche Waldbegehung
Freitag, 11. September (17:00 Uhr): Öffentliche Waldbegehung
Sonntag, 13. September (15:00 Uhr): Führung zum Tag des offenen Denkmals („Waldkulturerbe im Weltkulturerbe“)
Weitere Informationen zum Projekt bietet außerdem ein Podcast: https://youtu.be/xPVFpx4C0VU?si=S2r5o-ItHu9tTdAb
Quelle: Stadt Bamberg
Fotonachweis: Sonja Seuferth

