23. August 2021 / Lokalnachrichten

Auf dem Weg zur „Host Town“

Die Stadt Bamberg informiert

Veröffentlicht am 23. August 2021 um 12:33 Uhr

Bamberg bewirbt sich als Gastgeberstadt für die Special Olympics World Games 2023 

Die Special Olympics World Games finden 2023 in Berlin und damit erstmals in Deutschland statt. Die internationalen Sportlerinnen und Sportler der 170 Delegationen sollen in Deutschland auf eine besondere Art willkommen geheißen werden. In diesem Zusammenhang findet das einzigartige „Host Town-Programm“ statt. Jeder Delegation wird eine Host Town zugewiesen. Die Host Towns bereiten einen viertägigen Aufenthalt der Delegation vom 11. bis 14. Juni 2023 vor und gestalten dabei ein Programm nach ihren Vorstellungen und lokalen Gegebenheiten. Nach einstimmigem Beschluss des Stadtrates wird die Stadt Bamberg sich nun als Host Town bewerben. 

Die Special Olympics World Games sind weltweit die größte inklusive Sportveranstaltung. Tausende Athlet:innen mit geistiger und mehrfacher Behinderung treten in 26 Sportarten miteinander an. Dabei soll vor allem das Host Town-Programm für die Stärkung von inklusiven Strukturen und Netzwerken in den Städten sorgen. „Die Botschaft der Special Olympics World Games ist von besonderer Bedeutung. Eine so große inklusive Sportveranstaltung ist einmalig. Das ist eine Chance für die Stadt Bamberg zu zeigen: Wir sind eine Inklusionsstadt“, betont Oberbürgermeister Andreas Starke die gesellschaftliche Relevanz der Veranstaltung.

Ein Projekt des Förderkreises goolkids e.V. zeigt deutlich, dass Inklusion im Sport in der Stadt Bamberg schon gelebt wird. Der „Leitfaden für inklusiven Sport in Bamberg und der Region“ des Förderkreises bietet auf 15 Seiten einen Überblick über inklusive Sportarten und Sportvereine, die für barrierefreien Sport offen sind. Neben den bereits bestehenden Angeboten wird auch auf Ideen für neue inklusive Sportangebote aufmerksam gemacht. 

Info                       

Special Olympics 

Hinter den Special Olympics World Games steht die globale Inklusionsbewegung Special Olympics. Diese wurde 1968 in den USA gegründet und ist heute mit mehr als fünf Millionen Athletinnen und Athleten in 174 Ländern die weltweit größte Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. Das Ziel der Bewegung ist es, dieser Personengruppe durch den Sport zu mehr Anerkennung, Selbstbewusstsein und Teilhabe an der Gesellschaft zu verhelfen. 

BILDUNTERSCHRIFT: Oberbürgermeister Andreas Starke (r.) und Landrat Johann Kalb präsentieren den „Leitfaden für inklusiven Sport in Bamberg und der Region“ des Förderkreises goolkids e.V. Foto: Amt für Bürgerbeteiligung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit / Gerhard Beck 
Quelle: Stadt Bamberg

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