9. November 2022 / Lokalnachrichten

Bamberger Wohlfahrtsverbände ehren Herbert Lauer posthum mit dem Sozialpreis 2022

Ein Kenner der „Betriebsanleitung für sozialen Zusammenhalt“

Seit 2004 verleihen die Bamberger Wohlfahrtsverbände gemeinsam den Sozialpreis und würdigen damit alle zwei Jahre Personen, Institutionen und Organisationen, die in herausragender Weise die sozialen Aktivitäten der Wohlfahrtsverbände und die von ihnen betreuten Menschen gefördert haben. In diesem Jahr gab es eine besondere Feierstunde: Im Jugendgästehaus am Kaulberg zeichneten im Beisein geladener Gäste die Wohlfahrtsverbände AWO, BRK, Caritas und Diakonie Herbert Lauer posthum mit der Anerkennung aus. Entgegen nahm den Preis seine Ehefrau Theresia Lauer.

Inspirierender Einsatz für die Menschen

„Mit Herbert Lauer erhält im Jahr 2022 ein Mensch den Sozialpreis, der die Betriebsanleitung für sozialen Zusammenhalt kannte. Einer der zu sozialem Zusammenhalt anregte und Solidarität stiftete“, so Peter Ehmann, Vorstandsmitglied des Caritasverbands für die Stadt Bamberg und den Landkreis Forchheim e. V., in der Laudatio. Zuvor hatte Dr. Norbert Kern, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Bamberg-Forchheim, die Gäste begrüßt und erklärt: „Mit dem Sozialpreis zeichnen wir Menschen und Organisationen aus, die sich für die Menschen einsetzen, die wir als Wohlfahrtsverbände tagtäglich begleiten.“ Warum diesmal der im vergangenen Jahr überraschend verstorbene Bamberger Alt-Oberbürgermeister ausgezeichnet wurde, verdeutlichte bereits der Text, mit dem die beteiligten Wohlfahrtsverbände einluden: „Mit Herbert Lauer zeichnen wir einen Mann aus, der sich nicht nur in seiner Zeit als Sozialreferent und späterer Oberbürgermeister der Stadt Bamberg in herausragender Weise für die Menschen in der Region engagiert hat. Sei es als Mitglied der Joseph-Stiftung, als langjähriger 2. Vorsitzender der Alzheimer Gesellschaft Bamberg oder als Mitglied der Kirchenverwaltung der Filialkirchenstiftung St. Urban – Herbert Lauers Einsatz war inspirierend und trug viele Früchte auch in der Zusammenarbeit mit uns Wohlfahrtsverbänden. Dafür möchten wir ihm mit dem Sozialpreis 2022 danken.“

Theresia Lauer, die für ihren Mann den Preis entgegennahm, bedankte sich für die Auszeichnung: „Es ist sehr traurig, dass mein Mann den Preis nicht persönlich entgegennehmen kann. Aber ich freue mich, dass sein Tun und Wirken auch nach seinem Tod gewürdigt werden.“ Und weiter: „Herberts Arbeit konnte gelingen, weil er nicht alleine war, sondern immer Mithelfer hatte.“

Spuren in den Herzen

„Mit ihm, mit Herbert Lauer, verbinden die Bamberger Wohlfahrtsverbände zahlreiche gute und sehr fruchtbare Verbindungen. Und diese für die soziale Entwicklung unserer Stadt Bamberg sehr ertragreiche partnerschaftliche Zusammenarbeit darf auf mehrere Jahrzehnte zurückblicken“, beschrieb Peter Ehmann das Wirken Herbert Lauers und bezeichnete ihn als „ausgewiesenen Experten, was den Bereich der Sozialwirtschaft, der Sozialpolitik und das gesamte Sozialwesen betrifft“. „Herbert Lauer hat Spuren hinterlassen“, schloss Kern die Feierstunde, die vom Musiker Mick Mack stilvoll umrahmt wurde, „auch in den Herzen der Menschen, die ihm begegnet sind“.

Quelle: Diakonisches Werk Bamberg-Forchheim e.V. 

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