Die CSU Bamberg bewertet den neuen Entwurf des Heizgesetzes 2026 als wichtigen Schritt hin zu mehr Realismus und Technologieoffenheit. In Vertretung des Kreisvorsitzenden erklärt der stellvertretende Kreisvorsitzende Stefan Dotterweich, dass damit zentrale Forderungen der CSU Bamberg Stadt sowie des Bundestagsabgeordneten Thomas Silberhorn berücksichtigt wurden.
Bereits im Jahr 2023 hatte die CSU Bamberg eine Unterschriftenaktion gegen das damalige Heizungsgesetz der Bundesregierung initiiert. Kritikpunkt war vor allem die einseitige Festlegung auf bestimmte Technologien sowie die mangelnde Praxistauglichkeit für viele Bürgerinnen und Bürger. Ziel der CSU war von Anfang an eine ideologiefreie, technologieoffene und sozial verträgliche Ausgestaltung der Wärmewende.
In den vergangenen Jahren hat sich die CSU Bamberg intensiv mit Fragen der Energieversorgung auseinandergesetzt. Dabei stand stets im Mittelpunkt, Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit und Klimaschutz in Einklang zu bringen. Unterschiedliche Gebäudearten, Eigentumsverhältnisse und wirtschaftliche Möglichkeiten erfordern flexible Lösungen statt starrer Vorgaben.
Auch die Landtagsabgeordnete Melanie Huml unterstützte 2023 bei einem Termin in der Innenstadt die Forderung nach praktikablen Anpassungen. Nach der Bundestagswahl 2025 konnten nun wesentliche Änderungen auf den Weg gebracht werden.
Die CSU Bamberg begrüßt insbesondere, dass künftig verschiedene klimafreundliche Technologien – von modernen Gaslösungen über hybride Systeme bis hin zu weiteren innovativen Ansätzen – gleichberechtigt berücksichtigt werden sollen. Damit werde Planungssicherheit für Eigentümer geschaffen und die Akzeptanz in der Bevölkerung gestärkt.
„Klimaschutz gelingt nur mit den Menschen, nicht gegen sie. Technologieoffenheit, Vernunft und Augenmaß müssen die Leitlinien einer nachhaltigen Energiepolitik sein“, so Stefan Dotterweich.
Quelle: CSU Bamberg-Stadt

