CSU KLAR FÜR VIERGLEISIGEN BAHNAUSBAU
(Bamberg) Die CSU-Stadtratsfraktion bekennt sich klar zum viergleisigen Bahnausbau durch Bamberg. Dies ist das Ergebnis einer Arbeitsbesprechung der CSU-Stadtratsfraktion mit dem Bamberger Bundestagsabgeordneten Thomas Silberhorn sowie Vertretern aus dem CSU-Ortsverband Wunderburg/Gereuth sowie weiteren Gästen. „Bamberg ist der letzte Ausbauabschnitt einer der am meisten befahrenen Bahntrassen Deutschlands, nämlich der Verbindung München-Berlin. Daher wird die Bundespolitik alles daransetzen, dass der viergleisige Ausbau durch die Stadt Bamberg nun endlich angegangen wird“, bekräftigte Silberhorn. Der Bund werde etwa eine Milliarde Euro in den Bahnknoten Bamberg investieren.
Die CSU-Stadtratsfraktion werde das Vorhaben weiter konstruktiv begleiten, erklärten die beiden Co-Vorsitzenden Melanie Huml und Prof. Dr. Christian Lange. Die Sicherung des ICE-Systemhaltes in Bamberg genieße für die Verkehrsanbindung der Stadt, die heimische Wirtschaft oder die Universität eine hohe Priorität. „Je eher der Bund daher nun in den Ausbau des Bahnhofes direkt investiert, um zum Beispiel die Bahngleise an die neue Generation von ICE-Zügen anzupassen, desto besser ist das für die Sicherung des ICE-Systemhaltes“, unterstrich der Sprecher der CSU-Fraktion im Bausenat, Matthias Graßmann.
Den ICE-Halt sieht Silberhorn aufgrund des Aufkommens an Fahrgästen auch dann nicht gefährdet, wenn auf der Strecke auch der italienische Bahnanbieter Italo fahren werde. „In Bamberg kreuzen sich die Nord-Süd- und die Ost-West-Anbindung. Als Drehscheibe wird der Bahnhof Bamberg stärker genutzt als beispielsweise Coburg, Lichtenfels oder Erlangen“, unterstrich Silberhorn.
Die CSU-Stadtratsfraktion erkennt auch im geplanten S-Bahn-Halt Bamberg-Süd die Chance, eine neue Verkehrsdrehscheibe für den ÖPNV im südlichen Bamberg zu schaffen. „Einerseits können dann die Flexbusse von der Brennerstraße auf die östliche Seite des S-Bahn-Haltes verlegt werden. Andererseits besteht die Chance, durch eine direkte Stadtbuslinie die Sportvereine im Süden der Stadt mit dem Klinikum zu verbinden, so dass sich Beschäftigten der Sozialstiftung aus dem südlichen Landkreis vielleicht sogar eine neue Verbindung zum Arbeitsplatz eröffnet“, hob Prof. Dr. Gerhard Seitz hervor, der bis vor Kurzem selbst im Klinikum an der Buger Straße gearbeitet hat.
„Die CSU-Stadtratsfraktion hofft daher, dass nun bald wieder eine neue Bewegung in einen bürger- und anwohnerfreundlichen viergleisigen Bahnausbau durch Bamberg kommt“, betonte der Co-Vorsitzende der CSU-Stadtratsfraktion, Prof. Dr. Christian Lange, abschließend.
Text- und Bildquelle: CSU Bamberg Stadt

