Gundelsheim. Bei der Bürgermeisterwahl am 08. März 2026 tritt Jonas Merzbacher (42 Jahre) mit dem TEAM GUNDELSHEIM als Bürgermeister an. „Dies habe ich mir lange und intensiv überlegt, viele Gespräche geführt - gerade mit Kritiker*innen - und dann entschieden. Auch, weil mein Name bei der Landratskandidatur und anderen Wahlen zur Sprache kam. Mein Angebot ist weiterhin ein bürgernaher, transparenter und vor allem nachhaltiger sowie tatkräftiger Politikstil in und für Gundelsheim“, erklärt Merzbacher motiviert.
In der Vergangenheit habe man vieles erreicht und eine Einzigartigkeit hinsichtlich Bürger-Gast-Haus Spezerei, Bücherei Gundelsheim und Trägerschaften Bildungseinrichtungen erreicht. Aber die größten Geschenke in der Gesellschaft sind nicht Gebäude, sondern das Miteinander, unterstreichen Bernd Gotthardt und Christine Ziegler bei der Nominierungsveranstaltung. Und nur dieses Miteinander aus Bürgerschaft, Gemeinderat und Mitarbeiterschaft ermöglichen den Gundelsheimer Weg. Merzbacher machte aber bei seiner Nominierung deutlich: gewählt wird für die Zukunft – ausruhen gilt nicht. Und so zählte er einige Handlungsfelder und Punkte auf: Ausweisung Gewerbegebiet, Glasfaser-Ausbau, Wohnraum Bachstraße, Sanierung oder Neubau im neuen Gewerbegebiet, Feuerwehr Gundelsheim, Bauhof Gundelsheim, Sanierung Rathaus, Prüfung Tempo 30 im gesamten Ortsgebiet, Bürgeranfragen im Gemeinderat, Sicherung der Nahversorgung, lebendiges Vereins- und Ortsleben, Sicherung der Grundsätze Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit, ärztliche Versorgung und Pflege, Überarbeitung und Erweiterung Parkraum, Naherholungsmöglichkeiten sowie ÖPNV. Besonders die Entwicklung des Lärmschutzes entlang der Autobahn sowie das Thema zukunftsfest: Finanzen und Nachhaltigkeit sind dabei wichtige Punkte ohne die Pflichtaufgaben wie zum Beispiel Wasser und Abwasser aus den Augen zu verlieren. Hier steht die Sanierung der Kläranlage an.
Nach über einem Jahrzehnt Bürgermeister gilt es laut Merzbacher Dinge selbstkritisch zu hinterfragen und so werde er ganz bewusst zur Wahlzeit andere Formate für den Dialog wählen und fehlerhafte Einschätzungen seinerseits offen ansprechen. Das Motto lautet eben: „Gundelsheim gewinnt“ und so wird man auch wieder mit einer Gundelsheimer Liste, mit einem Querschnitt der Bevölkerung, welche sich hinter Merzbacher stellt, ins Rennen gehen. Für die Perspektive 2040 formulierte man klare Punkte und Handlungsfelder, u.a. in den Bereichen Demografie, Wirtschaft, Nachhaltigkeit, Mobilität und Digitalisierung. Jonas Merzbacher schloss die Versammlung mit den Worten: „Wir haben eine Wahl zu gewinnen. Unser Angebot an die Wählerschaft steht. Lasst uns nicht länger hier sitzen, sondern wieder rausgehen und arbeiten.“
Quelle: Gemeinde Gundelsheim
Fotoquelle: Gemeinde Gundelsheim

