23. Oktober 2021 / Lokalnachrichten

Kulturkaserne & neue Spiel- und Bolzplätze

Stadtratsfraktion GRUENES BAMBERG informiert

Kultur auf der Kaserne wird konkret

Statt der Posthalle soll nun die Reithalle Raum für Kultur bieten – 1 Mio Euro Investition

Auf der ehemaligen Lagarde-Kaserne soll ein Kulturquartier entstehen. Diese Aussage steht schon seit Jahren im Rahmenplan der Konversion in Bamberg. Nun wird ein Baustein, das soziokulturelle Zentrum in der Reithalle, konkret.

Mit dem Beschluss von Kultur- und Konversionssenat wird die Stadtverwaltung beauftragt finanzielle Mittel von 1 Million Euro in die Hand zu nehmen für konkrete konzeptionelle und bauliche Planungen eines Kulturzentrums in der denkmalgeschützten Reithalle. „Kultur braucht Raum. Auf der ehemaligen Kaserne ist dieser geplant und vorhanden, und nun gibt es Mittel, diesen Raum zeitnah zu erschließen“, teilt der kulturpolitische Sprecher von Grünes Bamberg, Michi Schmitt, die Forderungen der Kulturszene.

Lange Zeit war für ein solches soziokulturelles Zentrum die vom „kontakt - Das Kulturfestival“ bekannte Posthalle im Gespräch, schließlich wurde dort in einer realen Machbarkeitsstudie gezeigt, wie gut Kultur dort ihren Platz finden kann, auch mit wenig Aufwand. 

Die Entwicklung des Kulturzentrums ist ein weiterer Leuchtturm für die Stadt und insbesondere für den Bamberger Osten. Hierfür bietet sich die denkmalgeschützte Reithalle an. "Wichtig ist, dass der nächste konkrete Schritt gegangen wird und Finanzmittel für ein Betriebskonzept und weitere Planungen im Haushalt 2022 stehen", ergänzt Klaus Stieringer, kulturpolitischer Sprecher der SPD Bamberg.

 

Nato-Siedlung bekommt eigenen Spiel- und Bolzplatz

Grüne freuen sich über Verhandlungserfolg – Stadt kann Fläche bei Kastanienstraße pachten

Bald dürfen die Kinder und Jugendlichen aus der so genannten Nato-Siedlung auf einem Spiel- und Bolzplatz neben der Kastanienstraße toben, spielen und sporteln. Denn die Stadt Bamberg konnte nun endlich das dort befindliche Grundstück dafür pachten. Der entsprechende Pachtvertrag zwischen Stadt Bamberg und BImA wurde kürzlich unterschrieben und der Stadt Bamberg damit die Fläche zur Verfügung gestellt, solange von Landes- oder Bundesseite kein Eigenbedarf angemeldet wird. 

Seit Jahren wünschen sich die Familien, die an der östlichen Stadtgrenze zwischen A73 und der eingezäunten Flüchtlingsunterkunft AEO leben, einen Bolzplatz. Dafür hatten sich in dieser Stadtratsperiode vor allem die Bamberger Grünen, insbesondere Stadträtin Karin Einwag, eingesetzt. Sie initiierte einen entsprechenden Antrag, der auch von Kolleg:innen von SPD, ÖDP und Volt unterzeichnet wurde. Im Konversionssenat wurde dieser einstimmig angenommen.

In einem persönlichen Gespräch in München mit dem Bayerischen Staatsminister des Innern, Joachim Herrmann, warb Einwag, unterstützt von den Stadträt:innen Uschi Sowa und Stefan Kuhn sowie MdL Melanie Huml erfolgreich dafür, die Fläche für die Anwohnenden der NATO-Siedlung im Bamberger Osten freizugeben. Denn auch der Freistaat Bayern hat seine Hände mit im Spiel, da die Fläche bisher zum Areal des benachbarten Ankerzentrums gehörte und mit einem hohen Zaun unzugänglich für die Bamberger Bevölkerung war. 

Karin Einwag freut sich für die Familien in der Nato-Siedlung: „Die Jugendlichen und Kinder in diesem neuen Wohnviertel hatten bisher nur kleinere private Spielflächen im Freien. Ein öffentlicher und für alle zugänglicher Spiel- und Bolzplatz war dringend notwendig und kann endlich realisiert werden.“

Quelle & Foto: Stadtratsfraktion GRUENES BAMBERG

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