19. Mai 2025 / Lokalnachrichten

Rudrof und Bauer setzten sich für Nachnutzung in Stadt und Landkreis Bamberg ein

Konkrete Vorschläge für bezahlbaren Wohnraum leerstehender Telekom-Gebäude

Veröffentlicht am 19. Mai 2025 um 09:42 Uhr

Johannes Wicht (links) und Kreisrat Constantin Rudrof bei der Besichtigung einer von zahlreichen leerstehenden Telekomimmobilien in der Region Bamberg.

(Lkr.) Bamberg – Bezahlbarer Wohnraum ist insbesondere für junge Menschen und Familien eine der drängendsten Herausforderungen in Stadt und Landkreis Bamberg. Der JU-Kreisvorsitzende von Bamberg-Land und Kreisrat Constantin Rudrof hat sich deshalb mit einem Schreiben an den Bayerischen Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, Christian Bernreiter, gewandt und konkrete Vorschläge zur Nachnutzung leerstehender Telekom-Gebäude für Wohnzwecke unterbreitet.

„Gemeinsam mit Johannes Wicht aus Waizendorf, der sich seit vielen Jahren unter anderem ehrenamtlich, auch für diese Belange engagiert, habe ich mir vor Ort ein Bild von den leerstehenden Gebäuden gemacht“, so Rudrof. „Gerade in Zeiten von Wohnraummangel dürfen solche Immobilien nicht über Jahre ungenutzt bleiben.“

In seiner Antwort betont das Staatsministerium, dass grundsätzlich Fördermöglichkeiten für innovative Wohnprojekte bestehen – sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene. Voraussetzung sei jedoch, dass geeignete Projektträger gefunden werden, die die Initiative zur Entwicklung solcher Liegenschaften übernehmen.

„Es ist ermutigend, dass das Ministerium die Relevanz des Themas anerkennt und Fördermöglichkeiten in Aussicht stellt. Jetzt braucht es Akteure vor Ort, die diese Chancen ergreifen“, erklärt Rudrof. Er kündigt an, das Thema weiter aktiv zu verfolgen und mögliche Kooperationen mit Kommunen und Wohnungsbauträgern zu prüfen.

Unterstützung bekommt Constantin Rudrof auch von der Jungen Union in der Stadt Bamberg. Annamarie Bauer, JU-Kreisvorsitzende von Bamberg-Stadt, erklärt hierzu: „Gerade für junge Menschen ist es enorm wichtig, auch nach Ausbildung oder Studium eine Zukunftsperspektive in ihrer Heimat zu haben. Wohnraum darf kein Ausschlusskriterium für Lebensplanung sein – deshalb unterstütze ich die Initiative aus dem Landkreis ausdrücklich.“

Auch Johannes Wicht unterstreicht die Dimension des Problems:

„Allein in Stadt und Landkreis Bamberg stehen derzeit rund 15 ehemalige Telekom-Gebäude leer – fünf in der Stadt, zehn im Landkreis. Bayernweit sind es sogar über 3.000. Das ist ein enormes ungenutztes Potenzial. Statt auf Neubauflächen zu hoffen, sollten wir zuerst diese Ressourcen aktivieren und für sinnvolle Wohnkonzepte erschließen.“

Ziel müsse es sein, Leerstand zu beseitigen und gleichzeitig Perspektiven für junge Menschen in der Region zu schaffen, darin sind sich die beiden JU-Kreisvorsitzenden einig.

Quelle: CSU - Fraktion der Jungen Union Bamberg-Land

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