Beim Besuch von Verteidigungsminister Pistorius nutzte Niedermaier die Gelegenheit, um sich für die Gewerbefläche auf dem „Muna“-Gelände einzusetzen.
Als Verteidigungsminister Boris Pistorius in Bamberg eintraf, betonte Sebastian Niedermaier: Die Stadt hat ein herausragendes Interesse daran, dass die geplante Gewerbefläche mit 20 ha dort tatsächlich verwirklicht wird. Gegenwärtig untersucht die Bundeswehr diese Fläche – neben anderen ca. 170 Standorten in Deutschland - um den Aufwuchs zu organisieren. Niedermaier brachte eine Alternative beim Minister vor: Wenn die Bundespolizei das Aus- und Fortbildungszentrum reduziert, werden Flächen frei, die „sowohl von der Bundeswehr als auch von der Bundespolizei genutzt werden können. Außerdem können Synergieeffekte genutzt werden, wie die Schießanlage, die Sporthallen, die Mensa und sonstige Infrastruktureinrichtungen“, so Niedermaier.
Verteidigungsminister Pistorius dankte dem OB-Kandidaten Niedermaier „für seinen Einsatz und seinen konstruktiven Lösungsvorschlag“. Man werde alles prüfen, um einen Weg zu finden, der sowohl die Interessen der Bundeswehr als auch die kommunalen Entwicklungsperspektiven berücksichtigt. Pistorius wies darauf hin, dass gegenwärtig konkrete Gespräche zwischen dem Ministerium und der Stadtspitze laufen, die nicht nur das Muna-Gelände zum Gegenstand haben, sondern auch Alternativen.
Sebastian Niedermaier überreichte dem Minister ein persönliches Schreiben, in dem er die „eindringliche Bitte äußerte, dass das „Muna“-Gelände verbleibt, um dort Ökonomie und Ökologie zu verbinden und die Bundeswehr an anderer Stelle, nämlich bei der Bundespolizei, geprüft wird.“ Niedermaier ist überzeugt, dass eine Lösung möglich ist, „die eine Kombination aller Interessen schafft“, so die Stellungnahme von Niedermaier, der alles versuchen will, um die „einmalige Chance zu nutzen, die dringend benötigte Gewerbefläche auf dem „Muna“-Gebiet mit Leben zu erfüllen.
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Quelle: SPD Bamberg

