Die Marienstatue am Marktplatz von Ferdinand Tietz aus dem Jahre 1765.
Rattelsdorf wurde am 29.04.1667 zum ersten Mal „Markt“ genannt, der an diesem Ort stattfand.
Noch vor 1752 war auf diesem Platz ein Dorfteich, dessen Wasser für den Brandfall zur Verfügung stand.
Pfarrer Christoph Jäger erwarb 1752 einen übriggebliebenen Stein von der Seesbrücke in Bamberg und ließ daraus von Ferdinand Tietz diese schöne Marienstatue anfertigen. Gleichzeitig wurde der Löschteich ausgetrocknet und verdichtet. 1764 wurde an dieser Stelle die Marienstatue aufgestellt und 1765 eingeweiht.
Bei der letzten Neugestaltung in den 1970er Jahren wurde die Einfassung der Marienstatue vergrößert, Ende der 1990er Jahre die barocke Bepflanzung erneuert und 2001 die Marienstatue in ihrem Originalzustand mit Kreuzlanze und Zepter ausgestattet sowie in der Nacht mit Bodenstrahler angestrahlt.
Seit 2006 ist die Marienstatue mit einem Glashaus überbaut und so vor Verwitterung geschützt.
Quelle: Markt Rattelsdorf, Pfarrei Rattelsdorf


