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Bamberger Sandkerwa ist gerettet

"Die Sandkerwa ist gerettet. Aber das ist nur ein Teil der Wahrheit. Es ist ein Stück Bamberg gerettet", mit diesen Worten eröffnete Bambergs Bürgermeister Andreas Starke (SPD) am Mittwochvormittag (10.01.18) die gemeinsame Pressekonferenz von Stadt und Bürgerverein. Der Verein hatte am Dienstagabend mit 73 Ja- zu 43 Nein-Stimmen beschlossen, die Sandkerwa künftig zusammen mit der Stadt Bamberg organisieren zu wollen.

Rettungsschirm für die Sandkerwa
Das Konzept sieht vor, dass sich die Stadt mit 49,9 Prozent als Gesellschafter der schon bestehenden "Sandkerwa-Veranstaltungs-GmbH"  beteiligt und 63.000 Euro einzahlt. Zudem hat der Stadtrat in den laufenden Haushalt 125.000 Euro, sozusagen als Rettungsschirm, eingestellt – für den Fall, dass die Veranstaltung 2018 Defizite machen wird, wovon bei rund 300.000 Besuchern aber eigentlich niemand ausgeht.

Geld für mehr Sicherheit
Mit dem Geld wollen die Veranstalter aber auch alle für ein solch riesiges Fest notwendigen Sicherheitsvorkehrungen gewährleisten. 2017 hatte der bisher ausrichtende Bürgerverein "Sand" die Bamberger Sandkerwa abgesagt, unter anderem, weil die Ehrenamtlichen das Risiko unter Sicherheitsaspekten nicht mehr alleine schultern wollten. In den Aufsichtsrat der neuen Gesellschaft schickt die Stadt Bamberg unter anderem Horst Feulner, der den städtischen Kongress- und Event-Service leitet.

Quelle: BR, Heiner Gremer, Stand: 10.01.2018
Bild: picture-alliance/dpa/Johann Scheibner: Blick auf das nächtlich erleuchtete Bamberg während der Sandkerwa

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