8. August 2018 / Lokalnachrichten

Bambergs Straßengrün leidet unter der Hitze

Stadt bittet Bürgerschaft um Unterstützung beim Gießen

Bambergs Straßengrün leidet unter der Hitze

Während die Bamberger das Sommerwetter genießen, leiden die Straßenbäume unter der großen Trockenheit und Hitze. Besonders schwer betroffen sind junge Bäume, deren Wurzeln noch nicht so stark in tiefere, wasserführende Erdschichten eingedrungen sind. Die Stadt Bamberg bittet deswegen die Bürgerinnen und Bürger, beim Gießen zu helfen.

Seit Wochen regnet es in Bamberg kaum, am meist strahlend blauem Himmel sind nur selten Wolken zu sehen. Während die menschlichen Stadtbewohner das Wetter im Schwimmbad, in der Eisdiele, im Biergarten oder in klimatisierten Räumen in vollen Zügen genießen, bleiben andere durstig. „Wir nähern uns einem kritischen Punkt“, sagt Robert Neuberth, Leiter des städtischen Gartenamts. In den Grünanlagen und vor allem an den Bäumen entlang der Straßen könne man bereits vereinzelt sehen, wie sehr die anhaltende Dürre den Gehölzen zusetze. „Wenn Bäume an Trockenheit leiden, werfen sie Blätter ab“, erklärt Neuberth die ersten Symptome. Viele Straßenbäume hätten große Probleme mit der Dürre.

Zuständig für die Pflege und Instandhaltung des sogenannten Straßenbegleitgrüns ist in Bamberg das Gartenamt. Auf die anhaltende Trockenperiode reagiert es seit Wochen mit Sondergießdiensten. Zudem versorgen sie neben den üblichen Gießarbeiten, über Schläuche und Handbrausen die Anlagen und Bepflanzungen mit zusätzlichem Wasser. Insbesondere beim Gießen der jungen Straßenbäume  werden weitere Kräfte eingesetzt, um dort Schäden zu vermeiden oder zumindest zu minimieren.

In diesem Zusammenhang sind als Zusatzprogramm drei Traktoren mit großen 6000 Liter-Pumpwasserwägen sowie drei Klein-LKW mit 1000 bis 2000 Liter-Wassertanks im gesamten Stadtgebiet unterwegs.

„Trotz dieses hohen Aufwandes können bei einem solchen Extremwetter nur die wichtigsten Bereiche bedient werden können“, so Neuberth. Er bitte deswegen die Bevölkerung um Hilfe. „Wenn vor der Haustüre ein junger Straßenbaum sichtlich leidet oder fränkisch ausgedrückt „schlappt“, wäre es eine tolle Unterstützung seitens der Bevölkerung, wenn da gegossen werden würde.“ Er erinnert daran, dass im Grundsatz bei dem Gießen von Gehölzen immer gilt: „Lieber einmal viel, als mehrfach wenig, da erst ab einer gewissen Menge das Wasser zu den Wurzeln durchdringt.“

Quelle: STADT BAMBERG, Pressestelle, 07.08.2018

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