3. Februar 2018 / Lokalnachrichten

Dorferneuerung im Landkreis Bamberg

11 Mio.€ in vier Jahren

Dorferneuerung im Landkreis Bamberg

Dorferneuerung im Landkreis Bamberg: 11 Mio.€ in vier Jahren

Bayern gibt mehr Geld für die Dorferneuerung aus. Wie die Bamberger Landtagsabgeordnete Staatsministerin Melanie Huml mitteilt, hat der Landtag Mehrausgaben in Höhe von 9 Millionen Euro beschlossen.

„Dorferneuerung und Flurneuordnung tragen ganz wesentlich dazu bei, unsere Dörfer und kleinen Städte attraktiver zu machen. Deshalb freue ich mich sehr, dass unsere CSU-Landtagsfraktion im Nachtragshaushalt 2018 eine Erhöhung der Mittel auf 36 Millionen Euro ermöglicht hat“, betont Huml.

„Die Region Bamberg hat in den letzten vier Jahren besonders stark von den Programmen Dorferneuerung und Flurneuordnung profitiert“, berichtet Huml. „Fast 11 Millionen Euro Fördermittel sind für Erneuerungsmaßnahmen im Landkreis Bamberg geflossen und dank der Mittelaufstockung kann diese Erfolgsgeschichte weitergehen“, freut sich Huml.

„Ein schönes Beispiel ist Viereth-Trunstadt. Hier haben wir im August 2017 den Abschluss der Dorferneuerung mit der Einweihung eines Gedenksteins gefeiert. Auch Priesendorf hat ganz erheblich profitiert, der alte Pfarrsaal ist nun ein ansprechender Treffprunkt und Veranstaltungsort. Neuhausen, Kreuzschuh, Mühlendorf, Tütschengereuth, Walsdorf-Erlau – die Liste der Gemeinden, die dank der Dorferneuerungs- und Flurneuordnungsmaßnahmen ganz klar aufgewertet wurden, ist lang und es geht weiter“, berichtet die Landtagsabgeordnete. „In Lisberg beispielsweise haben die Planung eben erst begonnen und ich bin sicher: Hier wird der Ortskern mit den Anregungen der Bürger ebenfalls modern umgestaltet.“

Ländliche Entwicklung im Landkreis Bamberg 2017/2018

Ziel der Ländlichen Entwicklung ist die Förderung und Sicherung gleichwertiger Lebensverhältnisse und die Stärkung ländlicher Regionen als zukunftsfähige, attraktive und vitale Lebensräume. Im Mittelpunkt der Tätigkeit stehen deshalb:

·       die Zukunftssicherung ländlicher Gemeinden und Dörfer sowie der natürlichen Lebensgrundlagen, die Erhaltung und Gestaltung der Kulturlandschaft und die Unterstützung einer nachhaltigen Landnutzung,

·       die von einer aktiven Bürgermitwirkung getragene Stärkung der Eigenkräfte der ländlichen Räume und die Verbesserung der Lebensqualität,

·       die Unterstützung beim Erhalt und der Schaffung von Wettbewerbsfähigkeit und Wertschöpfungspotentialen in den ländlichen Räumen.

Für die gezielte Stärkung der ländlichen Räume gibt es keine Patentlösungen. Vielmehr sind für jede Region, für jede Gemeinde maßgeschneiderte Entwicklungsprozesse notwendig, die Antworten auf die jeweiligen Herausforderungen geben und mit denen die vorhandenen Stärken und Chancen bestmöglich genutzt werden. Genau hier setzt die Ländliche Entwicklung an. Mit Integrierten Ländlichen Entwicklungen (ILE),  Dorferneuerungen und Flurneuordnungen, mit dem Bau von Straßen und Wegen und mit boden:ständig-Projekten unterstützt die Ländliche Entwicklung ländliche Regionen und Gemeinden in ihrer eigenständigen und bürgerorientierten Zukunftsentwicklung.

Investitionen und Fördermittel der Ländlichen Entwicklung 2017:

-       Investitionen ca.              6,1 Mio. €
-       Fördermittel ca.               2,9 Mio. €

Quelle: Staatsministerin Melanie Huml, MdL, 02.02.2018

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