13. März 2024 / Lokalnachrichten

Innovatives MINT-Projekt in der Bildungsregion Bamberg

MINT-Netzwerk initiiert neue Bildungspartnerschaft zwischen Schulen und Unternehmen in der Region Bamberg

Veröffentlicht am 13. März 2024 um 13:00 Uhr

(v. l.) Dr. Ingrid Stöhr (Bildungsbüro Landkreis Bamberg), Jürgen Winkler (Bosch Bamberg), Michael Stammberger (Brose), Prof. Denis Messig (Universität Bamberg) (Quelle: Landratsamt Bamberg/Helmschrott

Vertretungen der am Projekt beteiligten Unternehmen und Schulen - Kaiser-Heinrich-Gymnasium, Franz-Ludwig-Gymnasium, Clavius-Gymnasium, ETA Hoffmann-Gymnasium, Maria-Ward Gymnasium, Realschulen Ebrach und Scheßlitz, Mittelschulen Baunach und Hallstadt sowie Graf-Stauffenberg-Wirtschaftsschule. (Quelle: Landratsamt Bamberg/Helmschrott)

Zehn ausgewählte weiterführende Schulen aus der Region Bamberg starten in Kooperation mit Brose Fahrzeugteile und der Robert Bosch GmbH die Pilotierung des Projektes „City4Future – Entwickle deine klimafreundliche Stadt der Zukunft“. Etwa 40 Schulleitungen und Lehrkräfte informierten sich dazu Anfang März am Cleantech Innovation Park in Hallstadt über die Inhalte und Potenziale des interdisziplinären Vorhabens. Es zählt zu den Bildungsangeboten des Unternehmensnetzwerks Wissensfabrik e. V. und wurde von der Universität Bamberg und dem Wuppertal Institut didaktisch ausgearbeitet. 

Praxisnähe und Vielschichtigkeit zeichnen das Projekt aus. Die eigens fortgebildeten Lehrkräfte unterstützen Schülerinnen und Schüler dabei, mit Experimentierfreude Ideen für die Herausforderung des Klimawandels zu generieren und aufzubereiten. Konkret geht es um die Frage, wie eine klimafreundliche Stadt konzipiert werden kann. Dabei müssen die Schülerinnen und Schüler auch gesellschaftliche Veränderungen im Blick haben, im Team Strategien entwickeln und ihre Lösungsansätze in eigenen Gremien präsentieren. Wichtiger Bestandteil ist aber auch, dass die Jugendlichen wissenschaftliche Erkenntnisse und mediale Berichterstattung bewerten, hinterfragen und so im kritischen Denken gefördert werden. Denn, so sind sich Lehrkräfte wie Unternehmensvertreter einig, Kreativität, Flexibilität und Problemlösekompetenzen sind ebenso notwendig wie die die reine Qualifikation in MINT-Fächern. Besonders wertvoll wird dieses Lernen durch Erleben dank der praxisnahen Begleitung durch die Partner aus der Wirtschaft. Sichtbares Zeichen der Bildungspartnerschaft sind die Projektsiegel, die die Ausbildungsleiter Michael Stammberger (Brose) und Jürgen Winkler (Bosch) den beteiligten Mittelschulen, Realschulen und Gymnasien überreichten. 

Angeregt wurde die Idee für die Pilotierung des Projektes City4Future durch Prof. Denis Messig von der Universität Bamberg im neugegründeten MINT-Netzwerk der Region Bamberg. An einer Mitarbeit im Netzwerk interessierte Akteure können sich gerne im Bildungsbüro des Landkreises melden, das auch diese Auftaktveranstaltung koordinierte. Das Netzwerk ist Teil des Projektes MINT mobil, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. 

Informationen dazu gibt es unter www.bildungsregion-bamberg.de/mint-netzwerk

Quelle: Landratsamt Bamberg

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