Hallstadt - Endlich waren sie auch mal in Hallstadt - Phil Collins, George Harrison, Ringo Star und natürlich Eric Clapton. Zwar nur auf der Leinwand, aber auf der Bühne wurde deren musikalische Schaffensphase perfekt wiedergegeben. Von vier Musikern, die zum Teil enge Kontakte zu den Superstars pflegten. Allen voran Frontmann, Sänger und Gitarrist Will Johns, der Neffe von Eric Clapton und Sohn des Musik-Produzenten Andy Jones, der u.a. Alben der Rolling Stones und Led Zeppelin produzierte. Große Namen schwirrten also durch den Saal. So auch der von Noah East, der die Tasteninstrumente bediente und dessen Vater Nathan East jahrzehntelang den Bass in Claptons Band zupfte. Mit dabei auf der Bühne auch die attraktive und graziöse österreichische Bassistin Julia Hofer sowie Momme Boe aus Husum am Schlagzeug, der als Drummer einer norddeutschen Genesis-Tribute-Band als einer der besten Collins-Imitatoren der Welt gilt.
Große Namen, großartige Musik, toller Sound, von Cream-Klassikern bis zu Clapton-Meisterwerken: die Besucher im gut gefüllten Kulturboden waren begeistert, feierten die Band und den Ritt in ihre Jugendtage frenetisch. Sunshine of your love, Crossroads, I shot the sheriff, In a white room, Wonderful tonight, Layla hießen einige der Höhepunkt und zum Abschluss gab's noch eine Überdosis "Cocaine". Dazu gab's auf der Leinwand Live-Mitschnitte von Clapton-Konzerten, Fotos aus Familienalben und Anekdoten zu Songs und Begebenheiten. Ein köstlicher Abend mit tollen Musikern und einzigartiger Produktion.
Quelle Text, Foto: Ralf Kestel

