25. August 2018 / Lokalnachrichten

Großartige Chance zur Generalsanierung des historischen Volksparks

Feriensenat gibt grünes Licht für Bewerbung um Bundesmittel

Großartige Chance zur Generalsanierung des historischen Volksparks

Großartige Chance zur Generalsanierung des historischen Volksparks
Feriensenat gibt grünes Licht für Bewerbung um Bundesmittel

Der Feriensenat der Stadt Bamberg hat die Verwaltung beauftragt, die Generalsanierung des historischen Volksparks für das Bundesförderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ anzumelden. Bei einer erfolgreichen Bewerbung könnten bei Projektkosten von voraussichtlich 4,33 Millionen Euro im Idealfall Fördermittel von rund 3,9 Millionen Euro fließen. „Bei einer angestrebten Förderquote von 90 Prozent wären weitreichende und zukunftsweisende Sanierungsmaßnahmen möglich“, warb Oberbürgermeister Andreas Starke um Zustimmung.

Mit dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ – angesiedelt im Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr –, besteht kurzfristig die einzigartige Möglichkeit den Volkspark umfassend zu sanieren und aufzuwerten: Der Projektantrag dazu muss bis zum 31. August 2018 in Berlin vorliegen. „Der Volkspark wird im Jahr 2026 einhundert Jahre alt. Er stellt eines der schönsten und noch weitgehend erhaltenen Naherholungsgebiete nach dem Ersten Weltkrieg dar. Daher will ich ihn bis zur 100-Jahr-Feier in einen guten Zustand versetzen. Das Bundesprogramm  bietet eine hervorragende Chance, das von mir schon vor einiger Zeit initiierte „Projekt Volkspark“ weiter zu forcieren“, so Sportbürgermeister Dr. Christian Lange.

Die Stadt will in der Bewerbung ein innovatives Entwicklungskonzept für den Volkspark mit folgenden Eckpunkten herausarbeiten: die herausragende sportliche regionale und überregionale Bedeutung der Anlage, die absolute Dringlichkeit der baulichen Sanierungsmaßnahmen, die Tauglichkeitsmachung des Stadions für sportliche und kulturelle Großveranstaltungen, die Ertüchtigung des Volksparkgeländes als einzigartiges, denkmalgeschütztes Ensemble, die Integration von Behinderten und Personen mit Migrationshintergrund sowie die Verbesserung der Barrierefreiheit sowie die Einbindung der wichtigen städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme in das bestehende Sanierungsgebiet „Soziale Stadt“. 

Das Förderprojekt hat eine Laufzeit von 2018 bis 2022. Bei 90 Prozent Förderquote läge der Eigenanteil der Stadt Bamberg bei rund 430.000 Euro. „Dies ist eine großartige Chance, den Volkspark bis zu seinem 100. Jubiläum wieder aufblühen zu lassen und unterschiedlichsten Nutzergruppen zur Verfügung zu stellen“, so Dr. Lange. „Darüber hinaus ist es ein wichtiges Signal für Bamberg Ost, wenn hier nun breit investiert wird.“

Das federführende Garten- und Friedhofsamt hält folgende Projektschritte für zielführend:

- Generalsanierung Volksparkstadion (ab 2019),

- Sanierung des bestehenden Kunstrasens (ab 2019),

- Umwandlung des „Roten Platzes“ in ein Kunstrasenspielfeld und Wiederherstellung des Rasenplatzes neben dem MTV nach dem historischen Lagekonzept (ab 2020)

- Sanierung ehemaliger Platz des SC 08 Bamberg (ab 2020),

- Sanierung des Platzes der 12er/ehemalige Radrennbahn (ab 2020),

- Sanierung der historischen Hauptachsen und Wegebeziehungen und Definition der Zugänge der Volksparkanlage (ab 2021).

„Da jedes Bundesland dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) eine Prioritätenliste für das Förderprogramm meldet, werden wir Bayerns Staatsministerinnen Ilse Aigner und Melanie Huml sowie Staatssekretär Thomas Silberhorn um Unterstützung der Bamberger Bewerbung bitten“, so Oberbürgermeister Starke und Bürgermeister Dr. Lange.

Quelle: STADT BAMBERG, Pressestelle – Pressestelle

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