Bamberger Service Betriebe behandeln wieder Bäume gegen den Eichenprozessionsspinner
Der Befall von Eichen im Stadtgebiet durch den Eichenprozessionsspinner (EPS) war in den letzten Jahren ein allgegenwärtiges Problem mit einem nicht zu unterschätzenden Gesundheitsrisiko. Die Raupenhaare des Spinners stellen ab dem dritten Larvenstadium eine akute gesundheitliche Gefährdung für den Menschen dar. Die feinen Brennhaare des Tieres lösen bei Berührung oder beim Einatmen verschiedenste allergische Reaktionen aus, von starken und Hautausschlägen bis hin zu Schockreaktionen.
Das Sachgebiet Grünflächen der Bamberger Service Betriebe wird daher wie auch in den Vorjahren besonders betroffene Bereiche mit einem ungefährlichen biologischen Spritzmittel behandeln. Es werden hierbei nur die allernötigsten und sensibelsten Bereiche auf der Grundlage eines Monitorings behandelt.
Geplant ist der Einsatz ab Ende April. Die Behandlung aller Bäume wird etwa eine Woche in Anspruch nehmen. Um die Eichen zügig und ungehindert behandeln zu können, kann es in den betreffenden Straßen zu kurzzeitigen Behinderungen und Parkplatzsperrungen kommen.
Die genauen Standorte der Eichen können der beiliegenden Aufstellung entnommen werden. Wann genau welche Bäume gespritzt werden, kann den telefonisch unter 0171-3363916 erfragt werden.

Quelle: Stadt Bamberg

