13. März 2024 / Allgemeines

Freistaat und Stadt testen für den Ernstfall

Am 14. März gibt es einen Probealarm ab 11 Uhr

Im ganzen Freistaat Bayern wird am Donnerstag, 14. März, ab 11 Uhr die Alarmierung der Bevölkerung geprobt.  So werden auch in der Stadt Bamberg die verschiedenen Warnkanäle des Katastrophenschutzes getestet – und dies sogar doppelt. Neben einer überregionalen Benachrichtigung wird es auch einen direkt vom Amt für Brand- und Katastrophenschutz der Stadt Bamberg ausgelösten Probealarm geben. „Wir testen damit unsere Warnmittel, aber auch jede Bürgerin und jeder Bürger erhält so die Möglichkeit zu prüfen, ob die digitalen Alarmmeldungen zuverlässig und zeitnah auf dem eigenen Handy ankommen“, sagt der Referent für Sicherheit und Ordnung, Christian Hinterstein. 

Zum Einsatz kommen hier zwei Technologien: Cell Broadcast und die in den App-Stores frei verfügbaren Warn-Apps wie NINA oder Katwarn. In beiden Fällen landen die Hinweise direkt auf den Mobiltelefonen der Menschen. Am Donnerstag sind hier also vier Nachrichten zu erwarten: zwei Warnmeldungen und zwei Entwarnungen. 

Das steckt hinter den Begriffen

Das Senden von Warnmeldungen über Cell Broadcast ist ein anonymes Verfahren, das die Empfangsbereitschaft des Mobilfunkendgerätes nutzt. So können in einem potenziellen Gefahrengebiet befindliche Mobilfunkendgeräte mit einer Warnmeldung angefunkt werden, ohne dass eine vorherige Registrierung oder Angabe von personenbezogenen Daten notwendig ist. Allerdings können ältere Handys Cell-Broadcast-Nachrichten teilweise nicht empfangen. 

Über Warn-Apps können Bürgerinnen und Bürger wichtige Warnmeldungen des Bevölkerungsschutzes für unterschiedliche Gefahrenlagen, wie z. B. Gefahrstoffausbreitung oder einem Großbrand erhalten, optional auch für den aktuellen Standort. Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes und Hochwasserinformationen der zuständigen Stellen der Bundesländer sind ebenfalls in den Warn-Apps integriert. Diese sind entgegen der Cell-Broadcast-Technik auch grafisch aufbereitet und bieten somit eine bessere Lesbarkeit. Zudem lassen sich auch Warnungen unterhalb der Großschadenslagen für verschiedene Orte nach eigenen Wünschen empfangen.

Quelle: Stadt Bamberg

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